Besinnliche Weihnachten

Besinnliche Weihnachten
Es war einmal ein Kind, das Sara hies. Sie war ein Bauernmädchen und hatte weder Familie noch Freunde. Ihre Eltern waren in Gefangenschaft, weil sie ihre Schulden abarbeiten mussten. Sie wünschte sich nichts sehnlicher als das sie endlich wieder ihre Familie sehen darf. Aber bis dahin muss sie wohl noch in ihrer engen kleinen Strohhütte wohnen, die am Waldrand steht. An Heiligabend kam eine nette junge Frau mit einem großen Beutel an ihrer Hütte vorbei und rief laut: "Hallo? Ist da jemand". Daraufhin rief Sara: "Was wollen sie?" "Ich möchte für alle Bauern Geschenke verteilen und wollte fragen, ob du auch eins möchtest" sagte die Dame. Daraufhin kam Sara aus dem Strohhäuschen und schaute in den Beutel. Danach sagte sie: "Tut mir leid, aber das was ich mir so sehnlich wünsche ist nicht in ihrem Sack". Daraufhin fragte die Frau, was sie sich wünschte und dann schlug sie vor: "Ich kann ja versuchen zu helfen, dir

deinen Wunsch zu erfüllen. Ich bin zwar keine Fee, aber ausprobieren hat noch niemandem geschadet, stimmt's?" so machten sie sich auf den Weg zum Schloss, da wo Sara's Eltern gefangen waren. Sie ging zum Tor und sagte das, was ihr die Frau vorschlug. "Ich muss sofort zu dem König" sagte sie. Die Wachen ließen sie durch und riefen noch hinterher: "Viel Glück. Du wirst es brauchen". Sie ging zum Königssaal und sprach: "Hört mich an, mein König. Ihr habt vor langer Zeit meine Eltern in Gefangenschaft genommen und ich bitte euch, sie heute an diesem Tag wieder frei zu lassen!" Der König fragte: "Hast du denn keine anderen Wünsche?" Sie antwortete: "Nein. Gar keine". Der König war über den Mut, die Ehrlichkeit und das große Herz begeistert und ließ die Eltern des kleinen Mädchens frei. Und auch alle anderen Familie wurden frei gelassen und der König versprach, das er nie wieder Leute für ihn arbeiten lässt.

Autor: Ida Werkmeister

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